Es war einmal... eine Zeit, in der Fliegen kein Massentransport, sondern glamourös war - ein Fortbewegungsmittel der Elite, in dessen Genuss man als Normalbürger höchst selten kam. 50 Photos from air travel's glory days erinnern an diese gute alte Zeit, als Flugbegleiterinnen nicht einfach Saftschubsen, sondern sexistische Accessoires waren.
Freitag, Oktober 02, 2009
Donnerstag, Oktober 01, 2009
Ein bisschen Frieden...
Manchmal liefert das Leben selbst die treffendsten Kommentare zur Tagespolitik - wie im Falle dieser Friedenstaube, die in Afghanistan aufsteigen sollte:
Dienstag, September 29, 2009
Abt. Fremdschämen für Westerwelle
Wer den Auftritt des vermutlichen Außenministers in spe Westerwelle ebenfalls ziemlich peinlich fand, hat nun die Möglichkeit, dies der BBC mitzuteilen!
Deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Ich präsentiere: [an dieser Stelle Also sprach Zarathustra einspielen]
Ihr künftiger Außenminister in diplomatischer Mission!
Ihr künftiger Außenminister in diplomatischer Mission!
Montag, September 28, 2009
Abt. Wahlanalyse
Aus der Presseschau bei SpOn:
"Die Krise hat das Versagen eines bestimmten Liberalismus gezeigt, doch in Deutschland haben die Liberalen gewonnen."
Libération (Paris)

"Deutschland [hat sich] jetzt leider italienisiert. Es hat aufgehört, in der Tendenz bipolar zu sein und ist fünfpolig geworden. [...] Der alte deutsche Konsens, begründet auf den Wechsel zwischen ebenso verantwortlichen wie zuverlässigen politischen Kräften, hat einen Riss bekommen. Die Bundesrepublik ist heute weniger stabil und vorhersehbar."
Corriere della Sera (Mailand)
"Die großen Volksparteien sind geschwächt wie nie zuvor, während die Flügel zulegten."
Jyllands-Posten (Århus)
"Das Ergebnis von 23 Prozent erwies sich dann als noch schlimmer als befürchet."
Aftonbladet (Stockholm)
"Für die CDU stimmten nicht viel mehr als 30 Prozent der Wähler. Das ist eins der schlimmsten Ergebnisse in der Geschichte der Christdemokraten [...]."
Gazeta Wyborcza (Warschau)
Dass mich als Sozi die Niederlage der SPD schmerzt, auch wenn sie zu erwarten war, ist eine Sache. Aber das derartige Abschmieren der (ehemaligen?) Volkspartei sollte jeden nachdenklich machen, dem an einem stabilen politischen System in der Bundesrepublik gelegen ist. Etwaige Häme von Anhängern der CDU oder FDP ist daher bei aller zugestandenen Freude über den Sieg gänzlich unangebracht - zumal gerade die CDU/CSU gut daran täte, ihr eigenes Wahlergebnis als denkbar schlecht wahrzunehmen, auch wenn es am Ende gereicht hat. Man darf nicht vergessen: Die Union ist nach wie vor das einzige Sammelbecken für konservative Wähler in Deutschland, während die Grünen sowie die Linken Alternativen zur SPD bilden. Früher oder später könnte der CDU aber ein ähnliches Schicksal blühen, womit die sich abzeichnende "Italienisierung" (s.o.) vollendet wäre. Das ist in einer Demokratie zwar legitim; die Grünen und die Linken sind in keiner Weise moralisch verpflichtet, die SPD zu schonen. Sorgen machen darf es einem jedoch trotzdem.
Fazit: Mit Ausnahme von Leuten am äußeren linken oder rechten Spektrum, denen die drohende Destabilisierung der Parteienlandschaft durchaus gelegen kommt, hat heute eigentlich niemand Grund zur Zufriedenheit. Und dass fast 15% der Wähler einer liberalen Partei die Lösung der Krise anvertrauen, die durch den Neo-Liberalismus der vergangenen Jahre ermöglicht wurde, ist die Cocktailkirsche auf diesem ganzen dampfenden Haufen Scheiße.

Labels:
Gesellschaft,
Politik
Samstag, September 26, 2009
Abt. Untergang des Abendlands
Ende August gelang es einem islamistischen Selbstmordattentäter, sich im Büro von Mohammed Bin Naif in die Luft zu sprengen - der Saudi-Araber ist Mitglied der dortigen Königsfamilie und für die Bekämpfung von Terrorgruppen zuständig. So weit, so tragisch.
Wirklich beängstigend ist allerdings der Weg, auf dem der (erfolglose) Attentäter die Bombe an Bin Naifs streng bewachten Arbeitsplatz schmuggeln konnte: Der Sprengsatz war in seinem Ar Enddarm versteckt (Quelle). Und was DAS für künftige Kontrollen am Flughafen bedeutet, kann sich jeder selbst ausrechnen. Ich habe Angst.
Freitag, September 25, 2009
Frisch aus dem Ticker
"Wenn die Steuern sinken, haben die Leute mehr Geld - das geben sie aus, die Wirtschaft boomt und am Ende hat der Staat auf diesem Wege größere Einnahmen als bei einem höheren Steuersatz!"
Die sich selbst finanzierende Steuersenkung: Das klingt super und ist daher seit gut zehn Jahren ein Hauptwahlversprechen der FDP. Nur funktioniert das leider nicht ganz so einfach, wie dieser Artikel über "Westerwelles Steuer-Märchen" zeigt.
Qualitätsfernsehen
Als ob es nicht schon genug Pseudoreality-Dokusoap-Scheiße im Fernsehen gäbe, hat RTL zu Beginn des Monats nochmal nachgelegt und sendet unter anderem Verdachtsfälle - Geschichten um Menschen, die unter Verdacht geraten: sensationsgeil, frei erfunden und von Schauspielern mit zweifelhaftem Talent dargeboten.
Hier wird einer dieser "Verdachtsfälle" auf unterhaltsame Art nacherzählt und kommentiert.
Die Probleme anderer Leute
Craigslist ist eine Internetseite für kostenlose Kleinanzeigen. Hier findet Ihr eine Liste mit 20 reichlich bizarren Dingen, die dort im Lauf der Jahre gepostet wurden.
Abt. Urban Exploration
Geisterstädte sind faszinierend - und Keeler in Kalifornien ist da keine Ausnahme, wie dieser bebilderte Bericht über einen Besuch beweist.
Labels:
Interessantes,
Urban Exploration
Mittwoch, September 23, 2009
Abt. Ewiges Eis
Zum Befremden der besten Grundschullehrerin von allen würde ich persönlich durchaus gerne mal längere Zeit jenseits der Polarkreise verbringen - zum Beispiel auf der McMurdo-Forschungsstation in der Antarktis. Vom Leben dort berichtet das Blog Squid on the Ice.
Labels:
Blogs,
Interessantes
Frisch aus dem Ticker II
Tu felix Austria! In diesem überaus lesenswerten Artikel wundert sich ein Österreicher über die Zustände in Deutschland:
"[...] In demokratisch verfassten Gegenden gilt aus guten Gründen meist die Regel, dass Betreiber von Kommunikationsdiensten nicht für die Untaten ihrer Nutzer verantwortlich zu machen sind. Also beispielsweise kann eine Telefonfirma nicht dafür belangt werden, wenn Verbrecher am Telefon Verbrechen besprechen. In Deutschland ist das im Internet längst nicht mehr so. [...]"
"[...] In demokratisch verfassten Gegenden gilt aus guten Gründen meist die Regel, dass Betreiber von Kommunikationsdiensten nicht für die Untaten ihrer Nutzer verantwortlich zu machen sind. Also beispielsweise kann eine Telefonfirma nicht dafür belangt werden, wenn Verbrecher am Telefon Verbrechen besprechen. In Deutschland ist das im Internet längst nicht mehr so. [...]"
(via)
Labels:
Gesellschaft,
Politik
Abonnieren
Comment Feed (RSS)

